Aus der Gemeinde

 

Nach oben
Gemeindenachrichten
Pressemitteilung
Gemeindeverwaltung
Gemeindehalle
Veranstaltungstermine
Kerbewanderung 2012
Kerberückblick 2011
Jakobspilgerweg
Müllabfuhrzeiten
Vereine
Branchen
Winzerbetriebe
Schulen
Arzt u. Apotheke
Pfarrämter

 

 

 

 

  

 

Heiko Schmittbetz

Bürgermeister der Gemeinde Schornsheim

Nachricht an Bürgermeister

 

       Weihnachts- und Neujahrsgrüße

       Liebe Schornsheimerinnen und Schornsheimer,

ein wahrlich unvorstellbares Jahr 2020 neigt sich zu Ende. Wer hätte sich an Neujahr dieses Jahres so etwas ausdenken können?

Pandemie, Lockdown, Quarantäne, „AHA“, R-Wert und 7-Tage-Inzidenz sind nur einige Wörter die bis vor einem Jahr in

unserem täglichen Sprachgebrauch nicht zu finden waren und nun allgegenwärtig sind.

Das Leben eines jeden Einzelnen wurde und wird durch die laufende Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Ganze Erwerbszweige

sind gezwungener Maßen herunter gefahren worden, um das Virus in den Griff zu bekommen.

Andere Zweige, wie z.B. das Gesundheitswesen, arbeiten am Limit. Der Staat pumpt viele Milliarden Euro als Unterstützung in den

 Wirtschaftskreislauf, um die Folgen der Pandemie abzumildern und eine Pleitewelle zu verhindern.

Auch in Schornsheim ist das Vereinsleben fast zum Erliegen gekommen. Grob gesagt, nach Fastnacht war Schluss und an

Fastnacht 2021 ist aktuell nicht zu denken.

Im Sommer wurde mit aufwendigen Hygienekonzepten versucht eine neue Normalität herzustellen und mit starken

Einschränkungen Sport und Kultur auf „Sparflamme“ zu betrieben. Anstelle der Kerb gab es einen dezentralen Weinwandertag

mit vielen Auflagen und Einschränkungen.

Auch in der Ortsverwaltung sind die Corona-Einschränkungen allgegenwertig, viele Projekte stocken oder laufen nicht rund,

geplante Sitzungen müssen abgesagt und deswegen Eilentscheidungen getroffen werden. Auch wenn die Digitalisierung

große Möglichkeiten bietet, so hat sie sicher auch noch ihre Grenzen bzw. es muss noch teilweise, ganz banal,

die Infrastruktur dafür geschaffen werden.

Zu Beginn der Pandemie wurde unter dem Motto „Hilfe von Schornsheimer für Schornsheimer“ versucht Hilfsbedürftige

(z.B. Corona-Risikogruppen und Menschen in Quarantäne) und freiwillige Helfer zusammenzubringen.

Glücklicherweise war die Koordination der Unterstützung durch die Ortsgemeindeverwaltung fast nicht nötig.

Es zeigte sich, dass sich die Hilfe durch Verwandten, Nachbarn und Bekannten weitestgehend selbst organisierte,

was doch auch ein gutes Zeichen in unserer Gesellschaft ist.

Trotz aller Einschränkungen wurde auch in diesem Jahr auf vielfältiger Weise gemeinnütziges Engagement meist unter

erschwerten Bedingungen betrieben, ob im sportlichen, kulturellen, sozialen oder sonstigen gemeinnützigen Bereich,

wie z.B. der privaten Pflege gemeindlicher Grünanlagen oder Blumenkübel.

All diesen engagierten Menschen sei an dieser Stelle nochmal gedankt.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei unseren beiden Gemeindebediensteten, den Beigeordneten und dem Ortsgemeinderat

für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit bedanken.

Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich trotz aller Einschränkungen  ein schönes Weihnachtsfest und für

das Neue Jahr 2021 viel Kraft, Zuversicht und Erfolg.

  Bleiben Sie gesund!

   Ihr

   Heiko Schmittbetz

 

 

_______________________________________________________

 

Geschichtsabend: Laienschauspieler erinnern auf unterhaltsame Weise an Schornsheimer Historie

 Soll nur einer sagen, Frauen seien redseliger als Männer! Die Schornsheimer Bauern und Schneider jedenfalls, die sich über Jahre hinweg nach der Arbeit „uff’m Dalles“ trafen, hatten immer was zu „babbeln“.

Mehr in der AZ-Alzey unter:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-woerrstadt/schornsheim/geschichtsabend-laienschauspieler-erinnern-auf-unterhaltsame-weise-an-schornsheimer-historie_17857060.htm

                 Bilder: Simone Winter-Schindel

Mitwirkende:

Die Textlieferanten: Philipp Blödel und Günter Hammen, Geoffrey Steinherz (Ballade vom Heyerbaum), Margarethe von Rüden (Vortrag),

Martin Schnauber (vornehmer Städter),

die „Bauern“ Manfred Frey, Volkhard Hammen und Hans Hofmeister, die „Schneider“ Axel Hess, Norbert Messinger und Ehrenfried Strunk

die Ehefrauen der "Dallesmänner": Liesbeth (Irmgard Nehrbaß) und Kät’sche (Silke Barth),  und Regisseurin Susanne Schwarz-Steinherz

 

 

Begrüßung durch den Ortsbürgermeister

Heiko Schmittbetz

Frau Margarethe von Rüden

mit ihrem Vortrag über das Selbstbewusstsein der Rheinhessen

 

 

 

Philipp Blödel als

(alias ehemaliger Ortsdiener Konrad Schopbach)

Ehefrauen der "Dallesmänner":

Liesbeth (Irmgard Nehrbaß) und Kät’sche (Silke Barth)

vornehmen Städter (Martin Schnauber)

auf der Suche nach einem

Kartoffelbauern

 

. Geoffrey Steinherz mit seiner Ballade vom Heyerbaum unter Klavierbegleitung von Werner Hartmann

Text zum Nachlesen:

Ballade vom Heyerbaum 1.ppsx

oder nur

Heyerbaum Song.mp3

 

 

____________________________________________________________________________________________________

 

Metzler besucht neues Gewerbegebiet in Schornsheim

Erschließungsarbeiten bis Ende 2016 abgeschlossen

SCHORNSHEIM – Jan Metzler (MdB) besuchte bei einer seiner regelmäßigen Touren durch den Wahlkreis das neue Gewerbegebiet „An der B420“ in Schornsheim. Zusammen mit Ortsbürgermeister Heiko Schmittbetz informierte er sich über den aktuellen Stand der Erschließungsmaßnahme, die durch den Erschließungsträger MVV Regioplan aus Mannheim durchgeführt wird.

Das Gewerbegebiet soll bis Ende des Jahres erschlossen sein, so dass ab Anfang 2017 rund 28.000 m² neue Baufläche für Gewerbetreibende zur Verfügung stehen. Erste Überlegungen für ein Gewerbegebiet gab es schon in den 1980igern, um ortsansässigen Firmen eine Fläche zur Erweiterung ihrer Betriebe zu geben, aber erst in den letzten Jahren wurden die Pläne immer konkreter. Die nötige Fläche wurde im Vorfeld komplett von der Ortsgemeinde erworben.

Nach Abschluss des Planungs- und Genehmigungsverfahrens wird nun seit Ende Mai an der Infrastruktur gebaut. Neben den Standardversorgungsleitungen wie Wasser, Gas, Strom und Telefon wird auch moderne Glasfasertechnik verlegt. Der Unterbau der geplanten Ringstraße ist bereits fertig und zurzeit entsteht die Anbindung an die B420.

Im Zuge dieser Maßnahme bekommt auch noch in diesem Bereich die nördliche Seite der B420 eine Entwässerung und einen neuen Bürgersteig.

Um mehreren kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit der Expansion oder Neuansiedlung bieten zu können, werden die einzelnen Grundstücke mit Flächen zwischen 1.000 m² und 3.000 m² vermarktet. Dies soll für eine gesunde Balance der angesiedelten Gewerbe sorgen.

Metzler hob die Bedeutung von Gewerbeflächen vor Ort hervor. „Für eine gesunde Weiterentwicklung des ländlichen Raums ist es unabdingbar Gewerbeflächen für ortsansässigen Betriebe und auch neue Unternehmen zur Verfügung zu stellen“, so Metzler.

„Aufgrund der zentralen Lage zwischen Rhein-Main-Gebiet und der Metropoleregion Rhein-Neckar in unmittelbarer Nähe zur A63 bietet das Gebiet optimale Voraussetzungen für Gewerbetreibende“, so Schmittbetz weiter.

Das Gebiet wird ausschließlich über die Ortsgemeinde Schornsheim vermarktet. Der Preis für die erschlossenen Grundstücke wurde auf 98 €/m² festgesetzt. „Das Gebiet ist leider nicht sehr groß, so dass zentrale Maßnahmen wie die direkte Anbindung an die B420 oder die Regenwasserversickerung sich in dem Preis niederschlagen“, erklärt der Schornsheimer Ortsbürgermeister. Dass dieses Gebiet den Preis auch wert ist, zeigen die vielen Interessenten, die sich schon für die einzelnen Grundstücke beworben haben. Sie haben Grund zur Freude, wenn die Bauarbeiten weiter so gut voran schreiten, können demnächst die Kaufverträge geschlossen werden und alsbald die ersten Bauarbeiten auf den erworbenen Flächen beginnen.

 

 Foto: Michaela Riedl, Mainz

Untertitel zum Foto:

Bundestagsabgeordneter Jan Metzler informiert sich bei Ortsbürgermeister Heiko Schmittbetz über den Stand der aktuellen Erschließungsmaßnahme im Gewerbegebiet „An der B420“

 V. i. S. d. P.:

Heiko Schmittbetz

Ortsbürgermeister

_____________________________________________________________________________________________________

 Rückblick - Schornsheimer Kerbewanderung 2016

 SCHORNSHEIM – Bei herrlichem Wetter führte die diesjährige Kerbewanderung entlang der nordwestlichen Gemarkungsgrenze von

 Schornsheim. Hermann Aumüller, Philipp Blödel, Günter Hammen und Hans Hofmeister hatten, wie bereits in den vergangenen Jahren,

 eine kurzweilige Tour für die rund 130 Teilnehmer ausgearbeitet.

 Nach einem Begrüßungssekt am Kerbeplatz startete die Wanderung zur Schornsheimer Friedenseiche am Ortsausgang in Richtung

 Wörrstadt. Hier erläuterte Ortsbürgermeister Heiko Schmittbetz den historischen Hintergrund dieser Eiche. Der Vorgänger der heutigen

 Eiche wurde am 18.10.1913 zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig als Friedensbaum gepflanzt. Nachdem dieser Baum

 2007 nach mehreren versuchten Sanierungsmaßnahmen aufgrund der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden musste, fand man im

 Wurzelstock einen Stein mit den Zahlen „1813“ und „18.10.1913“. Im Jahr 2008 hat die Gemeinde an gleicher Stelle eine durch

 Altbürgermeister Wilhelm Batz gespendete neue Eiche gepflanzt. Da der Stein bis dato noch im Büro der Ortsgemeinde lag, hat man

 sich entschlossen ihn mit dem Jahr der Neupflanzung zu versehen und ihn bei der Kerbewanderung im rheinhessischen Jubiläumsjahr

 2016 in den Wurzelstock der neuen Eiche einzulassen. „Das diesjährige Jubiläum hat seinen Anfang in der Völkerschlacht bei Leipzig“,

 so Ortsbürgermeister Schmittbetz, „da passt es an diesen Teil der Schornsheimer Geschichte zu erinnern.“

Weiter ging es entlang der B420 in Richtung Autobahn. Philipp Blödel erläuterte an verschiedenen Stellen der Tour historische und

 aktuelle Flurnamen und wie diese fälschlicherweise gedeutet wurden. Viele alte Flurnamen sind bei der Flurbereinigung in den 1960igern

 Jahren verschwunden und andere neu entstanden. So wurde z.B. aus „Hühnerschaar“, was auf ein verstärktes verscharren der Felder

 durch Feldhühnern in diesem Gebiet hinwies, „An der Heerstraße“. Der Flurname „An den Zwei Steinen“ dagegen blieb erhalten,

 obwohl die benannten zwei Steine schon lange nicht mehr existieren.

 Danach ging es zum Verpflegungsstand der Kerbejugend, die unter einer Windkraftanlage schon mit „Weck, Worscht und Woi“ wartete.

 Hier wurde auf den Bau der Autobahn und der „Jakob-Walldorf-Brücke“ hingewiesen. Kleine Anekdoten, die heute schon fast vergessen

 sind, wurden hierbei zum Besten gegeben bevor es weiter zum Stand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr auf dem „Geibchen“

 ging. Der Abschluss der Wanderung bildete die Oldtimerausstellung an der Gemeindehalle und Kaffee und Kuchen im Vereinsheim des

 Tennisclubs.

 

               Foto: Jakob Botasow, Queidersbach          

              Weitere Bilder von der Kerbewanderung  hier

              Fotos: Hermann Aumüller

 

 ____________________________________________________________________________

Ortsporträt: Schornsheim - Von Schneidern und Schnäpsen

  Von Thomas Ehlke

  SCHORNSHEIM - Der Platz mitten im Weinort erzählt viel von seiner Geschichte. In der Mitte eine bronzene Statue der Ortsheiligen Lioba,

  daneben eine Nähmaschine, ein Bündel Reben und Tiere, umflossen von einem kleinen, künstlich angelegten Bach.

  Hier stand früher das Feuerwehrhaus, fanden Feste wie Kerb oder Weihnachtsmarkt statt. Doch das ist lange her.

  Heute trifft sich an der exponierten Stelle die Dorfjugend.

            mehr unter: Artikel in der Allgemeine Zeitung Alzey:

http://www.allgemeine-zeitung.de/special/rheinhessen-2016/ortsportraet-schornsheim-von-schneidern-und-schnaepsen_16913606.htm#1

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

Home | Gemeindenachrichten | Pressemitteilung | Gemeindeverwaltung | Gemeindehalle | Veranstaltungstermine | Kerbewanderung 2012 | Kerberückblick 2011 | Jakobspilgerweg | Müllabfuhrzeiten | Vereine | Branchen | Winzerbetriebe | Schulen | Arzt u. Apotheke | Pfarrämter