Stand: 17.07.17    

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Wörrstadt

 

Durch anklicken der Wappen gelangen sie auf die Webseite der Gemeinde

Schornsheim ist eine von 13 Gemeinden, die zur Verbandsgemeinde Wörrstadt gehören.

Das Wappen der Verbandsgemeinde

Verbandsgemeinde Wörrstadt

 

Armsheim, Ensheim, Gabsheim, Gau-Weinheim, Partenheim, Saulheim, Schornsheim,

Spiesheim, Sulzheim, Udenheim, Vendersheim, Wallertheim und Wörrstadt

 

Schornsheim liegt verkehrsgünstig an der B420 und an der BAB 63                 

Die ruhige und doch zentrale Lage erhöht den Wohnwert der Gemeinde.

Schornsheim hat heute 1.633 Einwohner. (Stand 30.06.2017)

Durch das Neubaugebiet im Pfaffenwiesenweg wird sich die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren noch erhöhen. Die Gemeinde wurde urkundlich erstmals in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen an das Kloster Hersfeld 782 n.Chr. erwähnt.

 

Im Kloster zu Schornsheim verbrachte die Äbtissin des Klosters Tauberbischofsheim, „Die Heilige Lioba“, ihren Lebensabend.

Eine Statue dieser Nichte des Bonifatius, die zu den bedeutendsten Frauen im frühen Mittelalter gehörte, steht heute noch am

Dorfbrunnen. Sehenswert sind darüber hinaus Wandmalereien in der katholischen Kirche St. Wigbert. 2009 wurde die Alternativschleife

vom Jakobspilgerpfad eingeweiht, die neue Strecke führt den Wanderer von Wolfsheim, Partenheim, Saulheim, Udenheim, über Schornsheim

nach Gabsheim, Bechtolsheim, Gau-Odernheim, Gau Köngernheim und mündet schließlich in Framersheim auf den ca. 69 km langen

Hauptweg Bingen / Worms.

In Schornsheim gibt es einen evangelischen Kindergarten, eine Grundschule und einen Jugendraum, einen Arzt, eine Bank und

mehrere Geschäfte. Seit 1999 befindet sich im Ort ein neu errichteter Nahversorgungsladen mit einer Bäckerei und einer Metzgerei,

der in Eigenregie von einem Wirtschaftlichen Verein  betrieben wird, an dem viele Schornsheimer als Mitglieder beteiligt sind.

Schornsheim besitzt eine der größten Mehrzweckhalle in der Verbandsgemeinde Wörrstadt.

Für den Sportbetrieb stehen ein Sportplatz, eine Gymnastikhalle und zwei Tennisplätze zur Verfügung.

Das Vereinsleben findet in Schornsheim regen Zuspruch.

Schon mehrfach konnte Schornsheim im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" Titel erringen.

Am 4. Wochenende im September feiern die Schornsheimer ihre traditionelle Kerb.

Jedes Jahr findet abwechselnd in einer der 13 Gemeinden der VG- Wörrstadt das Weinfest  mit einem Umzug statt.

 

Verkehrsverbindungen:

Auto: Entfernung zum Autobahnanschluss an die A63 Mainz - Alzey - Kaiserslautern ca. 2 Km Entfernung nach Mainz ca.25 Km,

nach Alzey ca.16 Km

Busverbindung: Linienbus nach Nieder -Saulheim an die Bahnstation Richtung Alzey-Mainz

 

1200 Jahre Schornsheim

 

782 -1982

Das Wappen der Gemeinde Schornsheim

Unter schwarzem Schildhaupt, darin ein liegender Krummstab auf schwarzem Schildfuß in silber ein roter fensterloser Zinnenturm.

Es soll auf ein Siegel aus dem Jahre 1781 zurückgehen, als die Ganerben von Dienheim, von Wallbrunn,

von Wanscheid und von Langwerth zu Simmern gemeinsam - daher die Bezeichnung ,,Ganerben" die Ortsherrschaft ausübten.

An diese Zeit soll der rote Turm erinnern, während der ,,Bischofsstab " auf die heilige Lioba verweist,

die als Verwandte des heiligen Bonifatius hier in Schornsheim im 8. Jahrhundert eines der ältesten Frauenklöster gegründet hatte.

 

Bereits 782 n, Chr. wurde Schornsheim unter der Bezeichnung Scoronishaim erstmals urkundlich erwähnt.

In der Urkunde nennt Karl der Große die Kirche und den Fiskus von Schornsheim sein Eigentum.

Unlöslich mit der Ortsgeschichte ist die hl. Lioba verbunden.

Als Nichte des Bonifatius gründete sie viele Frauenklöster, so auch in Schornsheim.

Karl der Große schenkte der hl. Lioba seinen Besitz in Schornsheim als Alterssitz.

Hier verstarb sie am 28.September 782, ihre Gebeine ruhen in einem Sarkophag in der Peterskirche zu Fulda.

Die kath. Kirche aus dem Jahre 1107 mit ihrer wunderbaren Innenmalerei zieht immer wieder Besucher aus Nah und Fern an.

Ein Datum von großer Bedeutung ist der Freiheitsbrief vom 30.März 1288. Hiermit übergab Graf Heinrich von Sponheim

seinen Besitz den Einwohnern von Schornsheim zu Lehen und beendete dadurch die Leibeigenschaft.

Bis zu seiner Beschädigung durch Blitzschläge war der Heyerbaum über Jahrhunderte das Wahrzeichen der Gemeinde.

Schornsheim, früher auch als Schneiderdorf bekannt ( hier gingen bis nach dem 2. Weltkrieg über hundert Familien

dem Schneiderberuf nach ) ist heute Weinbau- und Wohngemeinde.

Der neugestaltete Dorfplatz mit dem Liobabrunnen hält mit Ährengaben, Traubenbutt und Nähmaschine die Dorfgeschichte fest.

Besonders erfolgreich war die Gemeinde beim Wettbewerb ,,Unser Dorf soll schöner werden". 1984 wurde Schornsheim

als schönstes Dorf von Rheinland- Pfalz ausgezeichnet.

Sind Sie neugierig geworden ? Dann besuchen Sie Schornsheim, die idyllische Ortsgemeinde im Herzen von Rheinhessen.

 

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